Dusenddüwelswarf

Freiheitskampf der Dithmarscher gegen die Herrschenden

 

Dusenddüwelswarf der Himmel der Freiheit

Die dithmarscher Geschichte ist eng verknüpft mit dem 17.Februar 1500.

An jenem Tag, so ist es belegt, kam es zur finalen Schlacht der dithmarscher freien Bauern, gegen die adelige Übermacht,

Die Namen der Kämpfer

bestehend aus dem Heer des dänischen Königs und des Herzogs von Schleswig, die mit allen Mittel das fette Marschland mit seinen üppigen Ernten unter Ihre Herrschaft bringen wollten.  

Die Aggressoren hatten sogar die „Schwarze Garde „ eine Söldner Gruppe ca. 4000 Mann, angeheuert um die Dithmarscher unter Ihr Joch zu bringen. Sie waren mit Ihren insgesamt ca. 12 000 geschulten Soldaten den freien Bauern der Marsch weit überlegen, doch diese hatten in der Technik der Guerillas, die Landschaft und das Wetter für sich genutzt.  

Sonnenuntergang an der Tausendteufelswarft

Am 17.02. des Jahres, war es eisig und nass, so das die Wege schlammig und das tragen schwere, eisernen  Rüstungen mörderisch war. Die Menschen aus der Marsch bauten eine Verteidigungsanlage am Ende eines Dammweges auf, so dass Ihre Gegner nur in Zweierreihen angreifen konnten.   

Die findigen Bewohner des Landes, schlossen die Siele so das dass Wasser hoch stehen blieb und die Soldaten keine Fluchtchancen hatten, da sie mit Ihren Rüstungen im Marschboden versanken. Diese Taktik und der unbeugsame Wille zur Freiheit der Ihnen den Mut gab, sich einer dreifachen Übermacht zu stellen, führte zum Sieg der freien Bauern über die Fürsten.


Schon zu jener Zeit hatte man in Dithmarschen einen Rat der Freien Bauern. 44 freie Dithmarscher stimmten über das Schicksal ihres Landes ab, zu einer Zeit als der Klerus und Obrigkeit das Gesetz waren.

 

 

„WAHR DI GARR, DE BUR DE KUMT“

„Nimm dich in Acht, Garde, der Bauer, der kommt“

Schlachtruf der Freien: „WAHR DI GARR, DE BUR DE KUMT

In Gedenken an den Mut der Freien, errichteten die Dithmarscher im Februar 1900 dieses 40 Tonnen schwere Steindenkmal an jener Stelle, an der vermutet wird dass die Schanze der Verteidiger stand.


Am Fuße des Mahnmals befindet sich ein Pavillon mit einer Schauvitrine, in der die Situation des zweiten Monats 1500, liebevoll und anschaulich, nachgebaut wurde.